Marketing-Glossar für Online-Marketing & Lead-Generierung | monkeys
Marketing-Wissen

Marketing-Glossar:
Begriffe einfach erklärt

Von Meta Pixel bis CPL — alle Fachbegriffe rund um deine Lead-Kampagne, erklärt ohne Umwege. Kein Marketing-Studium erforderlich.

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Alle Begriffe
Lead-Generierung
Meta Advertising
Creatives & Anzeigen
Testing & Optimierung
Dashboard & Tracking
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Wir erklären alles im kostenlosen Erstgespräch — konkret auf deinen Betrieb zugeschnitten.
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Lead
Eine Person die aktiv Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung signalisiert hat — z.B. durch das Ausfüllen eines Kontaktformulars. Ein Lead ist noch kein Kunde, aber der erste Schritt dahin.
Lead-Qualität
Wie gut ein Lead zur Zielgruppe passt und wie wahrscheinlich ein tatsächlicher Auftrag daraus wird. Hohe Lead-Qualität = weniger Zeitverschwendung, mehr Abschlüsse. Wird durch den Qualifizierungsfunnel gesteuert.
CPL Cost per Lead
Was eine einzelne Anfrage im Durchschnitt kostet. Berechnung: Werbebudget ÷ Anzahl Leads. Beispiel: €300 Budget ÷ 10 Anfragen = €30 CPL. Je nach Branche und Region liegt ein guter CPL zwischen €15 und €80.
Konversionsrate
Wie viele Besucher einer Seite tatsächlich eine Anfrage stellen. 5% bedeutet: von 100 Besuchern füllen 5 das Formular aus. Ein gut optimierter Funnel erreicht 8–15%.
Anfrage-Funnel
Eine speziell aufgebaute Seite die einen Besucher Schritt für Schritt zur Kontaktaufnahme führt — meist mit 3–6 kurzen Qualifizierungsfragen. Effektiver als ein einfaches Kontaktformular, weil Interessenten vorab eingeschätzt werden.
Qualifizierung
Der Prozess bei dem ein Interessent durch gezielte Fragen vorab eingeschätzt wird — bevor er den Betrieb kontaktiert. So kommen nur ernsthafte Anfragen rein, keine Zeitverschwender.
Landing Page
Eine eigenständige Webseite die gezielt auf ein einziges Ziel ausgerichtet ist: eine Anfrage generieren. Keine Ablenkung, kein volles Menü — nur die Kernbotschaft und ein klarer nächster Schritt.
Pilot-Kampagne
Eine zeitlich begrenzte Testkampagne mit kleinerem Budget um herauszufinden ob Meta Ads für einen Betrieb profitabel sind — bevor größere Summen investiert werden. Typisch: 2–3 Monate, €300–500/Monat Werbebudget.
Retargeting
Anzeigen die gezielt Personen ansprechen die eine Website bereits besucht haben aber noch keine Anfrage gestellt haben. Da diese Personen schon Interesse gezeigt haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Anfrage deutlich höher.
Meta Ads
Bezahlte Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram die von Meta (ehemals Facebook Inc.) betrieben werden. Für lokale Betriebe eines der wirkungsvollsten Werbemittel da sehr präzises Targeting nach Standort und Alter möglich ist.
Meta Pixel
Ein kleines Code-Stück das auf einer Website eingebunden wird und Besucheraktionen trackt — z.B. wer das Formular ausgefüllt hat. Die Grundlage für sauberes Tracking und Kampagnen-Optimierung. Ohne Pixel lernt Meta nichts über deine Kunden.
CAPI Conversions API
Die server-seitige Ergänzung zum Meta Pixel. Sendet Conversion-Daten direkt vom Server an Meta — unabhängig von Werbeblockern oder Browser-Einschränkungen. In 2025/2026 unverzichtbar: Ohne CAPI gehen bis zu 40% der Tracking-Daten verloren.
Event-Deduplizierung
Wenn Pixel und CAPI dasselbe Ereignis melden, erkennt Meta dies anhand einer einzigartigen Event-ID und zählt es nur einmal. Verhindert doppelte Zählung und hält die Statistiken sauber.
Lernphase
Die ersten 1–4 Wochen einer neuen Kampagne in der der Meta-Algorithmus herausfindet welche Personen am wahrscheinlichsten konvertieren. CPL ist in dieser Phase oft höher. Keine Änderungen in der Lernphase — jede Änderung setzt sie zurück.
Broad Targeting
Kampagnenstrategie ohne enge Interessen-Einschränkungen. Meta erhält maximale Freiheit zur Optimierung. In Kombination mit CAPI oft effektiver als manuelles Interessen-Targeting — der Algorithmus findet die richtigen Personen selbst.
Advantage+ Audience
Metas KI-gestütztes Targeting das automatisch die beste Zielgruppe findet und kontinuierlich optimiert. Empfohlen für die meisten Kampagnen — gibt Meta die nötige Freiheit um zu lernen.
Ads Manager
Das zentrale Tool von Meta zum Erstellen, Verwalten und Auswerten von Werbekampagnen. Hier werden Budget, Zielgruppe, Platzierungen und Anzeigen gesteuert. Erreichbar unter adsmanager.facebook.com.
Meta Business Manager
Das Unternehmenskonto bei Meta über das Werbekonten, Seiten und Pixel verwaltet werden. Jeder Betrieb der Meta Ads schalten will braucht einen eigenen Business Manager.
Kampagnenziel
Was Meta mit dem Werbebudget optimieren soll. Für lokale Betriebe die Anfragen wollen: Ziel „Leads" — Meta sucht aktiv nach Personen die wahrscheinlich ein Formular ausfüllen. Nicht Reichweite, nicht Klicks.
Advantage+ Placements
Meta wählt automatisch wo die Anzeige ausgespielt wird: Feed, Stories, Reels, Messenger, Audience Network. Maximiert Reichweite zum günstigsten Preis. Für die meisten Kampagnen die beste Wahl.
Lookalike Audience
Eine Zielgruppe die Meta aus echten Kundendaten erstellt — bestehend aus Personen die den bisherigen Kunden ähnlich sind. Je mehr Leads und Daten vorhanden, desto besser funktioniert Lookalike.
Werbekonto
Das Konto innerhalb des Business Managers von dem aus Kampagnen bezahlt und ausgespielt werden. Jeder Betrieb braucht ein eigenes Werbekonto mit hinterlegter Zahlungsmethode des Kunden.
Creative
Das visuelle Werbemittel einer Anzeige: Bild, Video oder Karusell. Das Creative ist oft der wichtigste Hebel für gute Kampagnen-Performance. Ein schlechtes Creative macht auch das beste Targeting zunichte.
Hook
Die ersten 1–3 Sekunden oder Zeilen einer Anzeige die entscheiden ob jemand weiterliest oder weiterschrollt. Ein guter Hook spricht das konkrete Problem der Zielgruppe direkt an — ohne Umwege.
Headline
Die Überschrift einer Anzeige. Sollte den Hauptnutzen auf den Punkt bringen — maximal 40 Zeichen sind im Feed sichtbar. Beispiele: „Kostenloser Fenster-Check" · „In 48h zum Festpreis-Angebot".
Primärtext
Der Haupttext einer Meta-Anzeige über dem Bild. Der bewährte Aufbau: Hook → Problem benennen → Lösung → CTA. Nicht zu lang — die meisten Nutzer überfliegen den Text.
Call-to-Action CTA
Die Handlungsaufforderung am Ende einer Anzeige oder Seite. Gute CTAs sind konkret: „Jetzt kostenlos anfragen", „Angebot einholen", „Termin buchen". Vage CTAs wie „Mehr erfahren" performen schlechter.
Einzelbild-Anzeige
Das einfachste und häufig performanteste Anzeigenformat — ein Bild mit Text. Für Handwerker und lokale Dienstleister meist die erste Wahl. Wichtig: echte Fotos der Arbeit, keine Stockfotos.
Video-Anzeige
Anzeige mit einem kurzen Video (15–60 Sek.). Kann höhere Aufmerksamkeit erzielen — aber nur wenn die ersten 3 Sekunden sitzen. Schlechte Videos performen schlechter als gute Bilder.
Story-Format
Vertikales Anzeigenformat (9:16) für Facebook- und Instagram-Stories. Nimmt den gesamten Bildschirm ein und erzielt hohe Aufmerksamkeit. Erfordert eigens erstellte Hochformat-Materialien.
Karusell-Anzeige
Eine Anzeige mit mehreren Bildern oder Videos die der Nutzer durchswipen kann. Gut für die Darstellung mehrerer Projekte, Vorher/Nachher-Bilder oder verschiedener Leistungen.
A/B-Test
Zwei Anzeigen-Varianten laufen gleichzeitig mit identischem Budget. Die schwächere wird nach 7–14 Tagen pausiert, die stärkere weitergeführt. Grundlage jeder datengetriebenen Kampagne — ohne Testen kein Lernen.
Variante
Eine Version einer Anzeige im A/B-Test. Wichtige Regel: pro Test nur eine Variable ändern — entweder das Bild oder den Text, nie beides gleichzeitig. Sonst weiß man nicht was den Unterschied gemacht hat.
CTR Click-Through-Rate
Prozentualer Anteil der Personen die auf eine Anzeige geklickt haben. Berechnung: Klicks ÷ Impressionen × 100. Eine hohe CTR zeigt dass Hook und Creative funktionieren. Guter Richtwert: über 1,5% im Feed.
CPM Cost per Mille
Kosten pro 1.000 Impressionen. Niedrigerer CPM = günstigerer Einkaufspreis der Aufmerksamkeit. Wird beeinflusst durch Zielgruppe, Konkurrenz, Creative-Qualität und Jahreszeit.
ROAS Return on Ad Spend
Umsatz geteilt durch Werbeausgaben. ROAS 5 bedeutet: für jeden investierten Euro kommen 5 Euro Umsatz zurück. Bei Handwerkern ist CPL meist die praktischere Kennzahl als ROAS.
ROI Return on Investment
Gesamtrendite einer Investition — bezieht alle Kosten ein: Werbebudget, Agenturkosten, eigene Arbeitszeit. Beispiel: €5.000 Umsatz aus Kampagne bei €1.500 Gesamtkosten = ROI 233%.
Impression
Wie oft eine Anzeige angezeigt wurde — auch mehrfach an dieselbe Person. Unterschied zur Reichweite: Reichweite zählt eindeutige Personen, Impressionen zählt alle Anzeigeneinblendungen.
Frequency
Wie oft eine einzelne Person deine Anzeige im Durchschnitt gesehen hat. Eine hohe Frequency (über 4–5) signalisiert Anzeigen-Erschöpfung — das Creative wird ignoriert. Dann ist es Zeit für frische Varianten.
Live-Dashboard
Echtzeit-Übersicht aller eingegangenen Leads, Kampagnen-Performance und KPIs — jederzeit abrufbar, auch vom Smartphone. Kein Warten auf Reports, kein Excel — alle Zahlen auf einen Blick.
Lead-Status
Der aktuelle Stand einer Anfrage im Vertriebsprozess: Neu → Kontaktiert → Angebot → Gewonnen / Verloren. Ermöglicht Überblick über die Pipeline und zeigt wo Anfragen steckenbleiben.
KI-Analyse
Automatische Auswertung der Kampagnen-Performance durch künstliche Intelligenz mit konkreten Handlungsempfehlungen — keine generischen Zusammenfassungen, sondern spezifische Einschätzungen zur eigenen Kampagne.
Server-seitiges Tracking
Tracking das direkt vom Server ausgeführt wird — nicht vom Browser des Nutzers. Unabhängig von Werbeblockern, Cookie-Einschränkungen und iOS-Updates. Deutlich zuverlässiger als browser-seitiges Tracking allein.
Wiedervorlage
Ein gesetztes Follow-up-Datum für einen Lead damit kein Interessent vergessen wird. Studien zeigen: Leads die innerhalb von 5 Minuten kontaktiert werden haben eine 21× höhere Abschlussrate.
KPI Key Performance Indicator
Messbare Kennzahlen die den Erfolg einer Kampagne abbilden. Die wichtigsten KPIs für lokale Lead-Kampagnen: CPL, Anzahl Leads, CTR, Konversionsrate und letztlich die Anzahl gewonnener Aufträge.
Match Quality Score
Ein Wert von Meta der anzeigt wie gut die Tracking-Daten mit echten Meta-Nutzern abgeglichen werden können. Höherer Score = bessere Optimierung = tendenziell niedrigerer CPL.
Consent
Die ausdrückliche Zustimmung eines Nutzers zur Datenverarbeitung — Pflicht nach DSGVO. Ohne Consent darf kein Tracking aktiviert werden. Wird über einen Cookie-Banner eingeholt und beeinflusst wie viele Daten das Pixel sammeln darf.
Browser-seitiges Tracking
Tracking das im Browser des Nutzers über JavaScript (z.B. Meta Pixel) ausgeführt wird. Schnell einzurichten, aber anfällig für Adblocker und Browser-Einschränkungen. Sollte immer mit CAPI kombiniert werden.
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